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Demonstration vor der Sodexo Zentrale

Am Montagmorgen marschierten über 500 Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern zur Sodexo Zentrale in Rüsselsheim. Nach einem 30 minütigen Fußmarsch im Konvoy der Polizei, erreichte der Zug die Filiale. Mit Trillerpfeifen, Plakaten und Töpfen demonstrierten die Schüler/innen für ihre Mensa. Das Sodexo schlechtes Essen zubereite hörte man aus anderen Schulen. Doch dies sei heute nicht wichtig, so Schulleiter Gehrmann. Sodexo solle vom Vertrag zurücktreten. Sollte nämlich die Stadt den Vertrag selbst zurückziehen, könne Sodexo die Stadt Frankfurt auf Schadensersatz verklagen, da dem Verfahren keine Fehler unterlaufen waren.

Nach (gefühlten) endlosen Sprachchören durfte endlich J., ein Schüler der IGS Nordend, über 400 Briefe der Schülerschaft an Sodexo ausliefern. Doch er war der einzige, der in die Zentrale reingelassen wurde. Als er rauskam sagte er, dass es sich abgeschmiert fühle. Er konnte keinen Verantwortlichen finden.

Nach 30 bis 40 Minuten der Demonstration, zog die Schülerschaft wieder ab.

Ob Sodexo die Schülerschaft ernst nimmt, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass das Verhältnis zwischen der Schule und dem Konzern jetzt schon angeschlagen ist. Ob im nächsten Jahr dann die Schüler/innen in der Mensa essen werden, bleibt ebenfalls abzuwarten.

 

MK

 

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