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Vorwärts zurück

Die Koalitionsverhandlungen der GroKo sind vorbei und es ist deutlich zu erkennen, dass die SPD erfolgreich war. In den Bereichen der Finanzen, der Arbeit und der Sozialdemokratie konnten sie ihre Interessen deutlich durchsetzen. Im Austausch gegen das Kanzleramt musste die CDU der SPD eben die Überhand über den

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Bildquelle: Pixabay

Rest geben. Denn so wie Merkel in ihrer Zeit als Vorsitzende die Partei umgeformt hat, würde die CDU es, zu diesem Zeitpunkt, personell und programmatisch nicht schaffen über einen Verlust dieses Posten hinwegzukommen. Allerdings haben wir jetzt statt dem „Weiter so“ der CDU ein „Rückwärts“ oder „Korrigieren“ der SPD, wie von Kritikern bemerkt wird. Jetzt wo die SPD mit ihren Themen die Oberhand hat, korrigiert sie im Koalitionsvertrag Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit.

Gerade ausländische Zeitungen schreiben über die Sackgasse der GroKo und den Aufschub des Endes der Ära Merkel. Weitere Kritik folgt aus einem simplen Test der Worthäufigkeit im Vertrag. So findet man 818 mal „wir wollen“ und nur 583 mal „wir werden“, was zeigt, dass die Koalition sich die Türen offen halten will und weiterhin unkonkret bleibt bzw. immer noch ziellos ist. Allerdings ist ja nicht alles schlecht, denn gerade geplante Investition in Bildung und Pflege wirken überzeugend. Ebenso hat man beim Koalitionsvertrag auch einen Schwerpunkt auf Europa gelegt.

Loki

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